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CVJM Baden Aktuell

Wenn Zuhause zum Ort von Kirche wird

Nexus: Kirche muss nicht immer im Gemeindehaus beginnen. Manchmal beginnt sie am Küchentisch.

Was genau ist Nexus eigentlich?

Nexus ist eine YChurch-Idee für junge Erwachsene: Menschen öffnen ihr Zuhause, teilen ihren Alltag und schaffen Raum für Gemeinschaft und Glauben. In einer Nexus-WG geht es nicht nur um gemeinsames Wohnen, sondern auch um offene Türen, Gastfreundschaft und die Frage: Wie kann Glaube heute mitten im Leben Gestalt gewinnen?

 

Nexus ist konkreter Teil des YChurch-Kosmos. YChurch versteht CVJM als eine Form von Kirche, die nah bei den Menschen ist. Eine Nexus-WG kann dabei zu einem zweiten Standort von CVJM und Gemeinde werden – nicht als neues Veranstaltungsformat, sondern als Ort, an dem Menschen ganz selbstverständlich zusammenkommen.

 

 

Nexus bedeutet verflechten und genau das passiert in Nexus WGs: Glaube und Wohnen wird verflochten und damit wirklich Zuhause gefunden. Die erste Nexus-WG in Karlsruhe zeigt: Wenn ein Zuhause geöffnet wird, entstehen Begegnungen, Gespräche und neue Formen von Gemeinschaft. Auch in Freiburg ist eine weitere WG im Aufbau.

 

Nexus stellt deshalb eine Frage, die über WGs hinausgeht: Wo könnte bei uns ein Ort entstehen, an dem Menschen Glauben teilen, Zuhause finden und ihre Umgebung verändern?

 

 

Wie entsteht eine Nexus-WG?

Eine Nexus-WG kann dort entstehen, wo Menschen die Vision teilen und ihr Zuhause für andere öffnen möchten. Der Weg dorthin könnte so aussehen:

  1. Menschen finden
    Junge Erwachsene schließen sich zusammen und überlegen, wie sie Alltag, Glauben und Gastfreundschaft miteinander leben wollen oder ihr als CVJM seht Potential es innerhalb des CVJM auszuprobieren? Dann könnt ihr passende Menschen suchen.
  2. Einen Ort finden
    Eine passende WG oder Immobilie wird gesucht – zum Beispiel durch private Kontakte, einen CVJM oder ein leerstehendes kirchliches Gebäude.
  3. Gemeinsam starten
    Die WG legt fest, wie sie ihr Zuhause öffnen möchte – etwa durch gemeinsame Essen, offene Abende, Gebet, Musik oder spontane Begegnungen.
  4. Begleitung nutzen
    YChurch und der CVJM Baden unterstützen beim Aufbau, mit Konzepten, Workshops, Vernetzung und einer Ansprechperson vor Ort.

 

Eine Nexus-WG muss dabei nicht perfekt starten. Entscheidend ist, dass Menschen bereit sind, ihr Leben zu teilen und anderen Raum zu geben. So kann aus einer WG ein Ort werden, an dem Menschen Glauben teilen, Zuhause finden und ihre Umgebung verändern. Dabei sind die Punkte oben nicht in zeitlicher Abfolge sortiert, die Initiative kann ganz unterschiedlich starten. Uns ist wichtig: Da sind wir gerne mit am Start und unterstützen euch. Interesse? Melde dich oder meldet euch als Ortsvereine gerne ganz unverbindlich und wir können gemeinsam träumen und konkret werden.

 

Wie das in der Jump-WG gelebt wird, kannst du dir hier anschauen:
Nexus-Film und im aktuellen STREIFLICHTER 2026-03